Vereinssport in der Kommune – Mit Sicherheit verletzungsfrei

Unser aktuelles Projekt zum Thema Sportunfallprävention auf kommunaler Ebene im Setting Sportverein

Sport. Gesund. Sicher.

Sportvereine prägen die Sport- und Bewegungsangebote auf kommunaler Ebene. In diesem Zusammenhang wird die Kommune im Präventionskonzept Nordrhein-Westfalen vom 22.11.2017 als „wesentlicher Interventionsort für Gesundheitsförderung“ genannt.

Um die Sicherheit beim Sport zu erhöhen, entwickelt die Stiftung SICHERHEIT IM SPORT für eine Kommune in NRW als Vorreiter ein umfassendes Konzept zur Reduzierung der Anzahl und Schwere von Sportverletzungen im Vereinssport. Maßnahmen zur Sportunfallprävention werden aufgezeigt und beispielhaft wird das entwickelte Konzept in der Pilotkommune umgesetzt. Auch die Netzwerkpartner spielen hierbei eine maßgebliche Rolle.

Insbesondere durch ihre zahlreichen Kooperationen bieten Sportvereine die Chance, dort entwickelte und umgesetzte Konzepte zur Sportunfallprävention auch in andere Lebenswelten hineinwirken zu lassen. Zahlreiche Studien belegen, dass mit Maßnahmen der Sportunfallprävention ein Großteil der auftretenden Sportverletzungen verhindert werden kann.

Modellkommunen ausgewählt

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Unser Projekt „Vereinssport in der Kommune –mit Sicherheit verletzungsfrei“ geht in die nächste Runde! Der Prozess, eine Pilotkommune zu finden, war wirklich sehr spannend. Zwischenzeitlich haben wir viele Gespräche geführt und hatten ein offenes Ohr für die Fragen unserer Bewerber.

Doch welche Kommune bietet letztlich die besten Voraussetzungen für die beispielhafte Umsetzung des Projektes? In welcher Kommune haben wir eine direkte Ansprechperson, die uns die spezifische Struktur Vorort aufzeigen kann und sich dort um die Organisation kümmert?

In lebhaften Diskussionen im Projektteam haben wir Kriterien aufgestellt, anhand derer wir gemeinsam eine Auswahl getroffen haben. Dazu zählt zum Beispiel die Frage, wie viele Einwohner der Kommune über die Sportvereine erreicht werden oder auch die Anzahl der Sportstätten sowie der zertifizierten Präventionsangebote. In unseren vorhergegangenen Analysen haben wir Sportarten herausgearbeitet, in denen sich besonders viele Verletzungen ereignen. Welche von ihnen werden in der jeweiligen Kommune betrieben? Des Weiteren war für uns interessant, ob es Sportinternate, NRW Sportschulen oder NRW Leistungszentren gibt.

Und: Hat es in der jeweiligen Kommune vielleicht einmal ein Ereignis gegeben, das den Blick für Sportunfallprävention geschärft hat? Wie ist also die individuelle Motivation der Bewerber und was sind eigene Ideen und Wünsche der Kommune? Und zuletzt: Hat sich eine Kommune bereits mit unserem Thema auseinandergesetzt – gab es zum Beispiel Bewerber, die an der Themenkonferenz „Sportwelten in NRW – mit Sicherheit verletzungsfrei“ im Dezember 2018 teilgenommen haben?

Viele interessante Bewerbungen und Gespräche – wer hat denn nun das Rennen gemacht?

Viele Erfahrungen durch drei Modellkommunen

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns in Abstimmung mit der Staatskanzlei dafür entschieden, nicht nur mit einer Kommune zusammenzuarbeiten, sondern direkt mit drei sehr verschiedenen. Das sind zum einen der Kreis Lippe als großer Flächenkreis, die Stadt Krefeld mit ihren städtischen Strukturen und die Stadt Rheine im Kreis Steinfurt. Wichtig waren uns die deutlichen strukturellen Unterschiede der drei Kommunen, die besondere Herausforderungen mit sich bringen werden.

Wir erhoffen uns dadurch im Projekt vielseitige Erfahrungen zu machen, die wir in das Konzept zur Prävention von Sportverletzungen einfließen lassen können und dann dazu beitragen, dass die landesweite Umsetzung erfolgreich gestaltet werden kann.

Derzeit finden die ersten Treffen mit den Modellkommunen statt. Vom Auftakt in Krefeld waren wir begeistert: Dort gibt es eine große Einsatzbereitschaft, die Anzahl und Schwere von Sportverletzungen zu verringern, und man beschäftigt sich schon länger mit der Thematik. Besonders bemerkenswert sind die sog. „Sportstättenkommission“ und das dahintersteckende Team.

Gespannt sind wir auch auf die weiteren Treffen und die individuellen Schwerpunktthemen in Rheine und dem Kreis Lippe.

Für das nächste Jahr wünschen wir uns eine gute Zusammenarbeit mit den jeweiligen Städten und Gemeinden. Gemeinsam werden wir den Vereinssport genau unter die Lupe nehmen und untersuchen, wo sich die Risiken für die Sporttreibenden in den Kommunen verbergen und wie wir diese gemeinsam mit den Kommunen und den Sportvereinen verringern können.

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Unser Projektteam

Team der Stiftung Sicherheit im Sport

 

 

Sie erreichen uns:

Universitätsstraße 105, 44789 Bochum

Telefon: +49 (0)234 32-26089

E-Mail: kommune@sicherheit.sport