Die Skibindung

Skibindung und Ski werden meist als Set verkauft. Worauf Sie beim Kauf achten sollten. Mit Praxistipps!

Die Skibindung – der richtige Dreh

Die Ski-BindungEine Skibindung funktioniert nur dann zuverlässig, wenn Z-Wert und Anpressdruck richtig eingestellt sind und weder Bindung noch Skischuh mechanische Schäden aufweisen. Daher sollte die gesamte Funktionseinheit Ski-Bindung-Skischuh regelmäßig, am besten einmal pro Jahr, vom Fachmann überprüft werden!

Die Skibindung gewährleistet zum einen eine optimale Kraftübertragung zwischen Skischuh und Ski. Zum anderen soll sie (z. B. bei Stürzen) den Skischuh freigeben, bevor Verletzungen (z. B. an Knochen und Gelenken) auftreten sowie eine angepasste Elastizität aufweisen, um Fehlauslösungen zu vermeiden. Diese Funktionen erfüllen alle handelsüblichen „Auslösebindungen“ (Prüfzeichen GS, DIN/ISO 9462) mit integrierter Bremse.

Individuell einstellbar

Die persönliche Einstellmarke, der sogenannte Z-Wert, des Skifahrers sollte sich nicht am Rand der Einstellskala befinden. Der einstellwert (Z-Wert) wird entweder durch die Messung des Tibiakopfes (Tibia-Methode) oder des Körpergewichtes (Gewichtsmethode) durch den Sportfachhändler bzw. den Skiverleih ermittelt und nach der Einstellung anschließend zusammen mit den Skischuhen auf einem elektronischen Bindungsprüfgerät kontrolliert.

Der richtige Anpressdruck ist entscheidend

Neben der Z-Wert-Einstellung der Bindung ist der richtige Anpressdruck entscheidend für eine sichere Funktion der Skibindung. Er darf weder zu hoch noch zu niedrig sein und wird über die Längenanpassung der Bindung eingestellt (Abstand Bindungskopf-Fersenautomat). Der sicherheitsbewusste Skifahrer sollte seinen Z-Wert kennen und auch den Anpressdruck an seiner Bindung kontrollieren können.

Prüfung durch den Fachmann

Außerdem ist die Funktionseinheit Ski-Bindung-Skischuh vor jedem Winter durch einen Fachmann zu überprüfen, da beispielsweise Beschädigungen an den Skischuhen und/oder an der Bindung sowie Verschmutzungen (z. B. durch Salz) den tatsächlichen Auslösewert stark verändern können. Somit müssen beide Skischuhe zur Montage und Bindungseinstellung beim Sportfachhandel vorliegen. Die Sohlenlänge des Skischuhs ist dabei für die Montage der Bindung auf dem Ski maßgeblich. Lassen Sie sich vom Fachmann zeigen, wie man den richtigen Anpressdruck kontrolliert. Vor allem bei Verleihbindungen kann sich der Bindungsabstand schon mal versehentlich verstellen. Daher sollte man vor Fahrtantritt einen kurzen Blick auf den Anpressdruck werfen.

Lassen Sie die Skibindungen jährlich vom Fachmann kontrollieren und bei Bedarf neu einstellen, vor allem nach längerem „Nichtgebrauch“. Dazu beide Skischuhe mitnehmen! Bei einem schweren Unfall wird auch die Bindungseinstellung im Unfallprotokoll festgehalten. Bei einer offensichtlich falsch eingestellten Bindung kann es möglicherweise zu Problemen bei der Kostenübernahme durch die Kranken- bzw. Unfallversicherung kommen.

Heutzutage werden Bindung und Ski meist als Set (Funktionseinheit) verkauft.

Praxistipps

  • Lassen Sie sich vom Fachmann zeigen, wie man den richtigen Anpressdruck kontrolliert. Vor allem bei Verleihbindungen kann sich der Bindungsabstand schon mal versehentlich verstellen. Daher sollte man vor Fahrtantritt einen kurzen Blick auf den Anpressdruck werfen.
  • Lassen Sie die Skibindungen jährlich vom Fachmann kontrollieren und bei Bedarf neu einstellen, vor allem nach längerem „Nichtgebrauch“. Dazu beide Skischuhe mitnehmen!
  • Bei einem schweren Unfall wird auch die Bindungseinstellung im Unfallprotokoll festgehalten. Bei einer offensichtlich falsch eingestellten Bindung kann es möglicherweise zu Problemen bei der Kostenübernahme durch die Kranken- bzw. Unfallversicherung kommen.