Sicherheits-Checkliste für das Sportabzeichen beim DOSB in Frankfurt vorgestellt

Knapp 800.000 Menschen jeglichen Alters absolvieren pro Jahr das Deutsche Sportabzeichen – eine erfreuliche Anzahl! Die Urkunde motiviert viele von ihnen zum Training und zur Prüfung. Allerdings ist nicht erfasst, wie viele Teilnehmer sich dabei verletzen. Die Stiftung hat bei PrüferInnen das Vorkommen von Verletzungen und Schäden abgefragt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Verletzungs-„Dunkelziffer“ recht hoch zu sein scheint. Für Prävention von Verletzungen und Unfällen bei Training und Prüfung fürs Sportabzeichen ist also ‚Luft nach oben‘.

Ein erster Schritt ist, den PrüferInnen auf dem Platz die Situationen präsent zu machen, in denen bzw. durch die Verletzungen passieren können. Dazu gehören etwa unzureichendes Aufwärmen, herumliegendes Material, falsche Standorte etwa im Wurfbereich oder unebene Bahnen, aber auch sportartspezifische Punkte wie ein verwitterter Absprungbalken beim Weitsprung.

Solche Tipps hat die Stiftung in einem zweiseitigen, wetterfesten Informationspapier zusammengestellt, das die Prüferinnen und Prüfer auf dem Platz als Reminder nutzen können. Gestern hat der Stiftungsvorstand das Papier den Sportabzeichenverantwortlichen der Mitgliedsorganisationen in Frankfurt vorgestellt. Nun wird geprüft, welche Mitgliedsorganisationen ihren MitarbeiterInnen in diesem Arbeitsfeld das Material zur Verfügung stellen können. Zusätzlich hat die Stiftung angeboten, im Rahmen von Veranstaltungen die Tipps zu erläutern und so die Beteiligten fortzubilden.
Die Arbeitshilfe ist hier downloadbar.